Sportler haben vor Arthrose und Rückenschmerzen
Angs
Der Rücken ist die tragende Säule des Körpers. Ein intakter und
starker Rücken ist unerlässlich für Balance und Körperbeherrschung. Ist diese tragende Säule des Körpers durch
Schmerzen beeinträchtigt, leidet darunter fast alles. Zudem gibt es kaum Situationen, in denen sich der
Rückenschmerz dann nicht bemerkbar macht
Es ist bereits bewiesen, dass Rückenschmerzen häufig als Ausdruck von psychologischem
Stress auftreten. Innere Anspannungen übertragen sich buchstäblich nach außen. Wo zunächst die inner Balance
gestört ist, ist dies auch dann äußerlich der Fall, wenn psychologisch indizierte Rückenschmerzen auftreten. Die
enge Verknüpfung unseres Rückens mit inneren Befindlichkeiten und Charaktereigenschaften findet sich auch in vielen
Redensarten wieder. So beweist jemand Rückgrat, wenn er anständig und aufrichtig ist. Andernfalls gilt jemand, der
unaufrichtig ist, als rückgratlos. Fühlt sich jemand durch die Konflikte seiner Mitmenschen belastet, so tragen
diese ihre Streitigkeiten auf seinem Rücken aus. Dies sind nur einige wenige Beispiele dessen, wie der Rücken als
Sinnbild für innere Befindlichkeit und Charakterstärke gilt.
Ein Profisportler muss sicherlich schon aus nahe liegenden Gründen einen guten Rücken
haben. Der Rücken stabilisiert und ist somit buchstäblich das tragende Element bei nahezu jeder körperlichen
Belastung. Jemand mit chronischen Rückenschmerzen wird nur noch wenige Sportarten ungetrübt ausüben können. Kein
Wunder also, dass viele professionelle und passionierte Sportler Rückenschmerzen fürchten. Umso gefürchteter sind
manifeste, chronische Gelenkserkrankungen, die einen stark leistungsbezogenen Sport fast unmöglich machen. Zwar
wird ein Profisportler kaum an Arthrose erkranken, da gerade er sehr gesund leben muss. Jedoch können insbesondere
bei körperbetonten Sportarten Gelenksverletzungen auftreten, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen kann
(z.B. beim Gewichtheben oder beim Football). Gelenksverletzungen erfordern häufig eine lange Pause, die für den
Profisportler natürlich mit finanziellen Einbußen und Trainingsrückstand verbunden sind. So muss der eigene
Football Club mal eine ganze Weile ohne den eigentlichen Quarterback auskommen und wenn dieser dann zurückkommt,
braucht er auch meist eine gewisse Zeit, bis er wieder auf dem allgemeinen Niveau angekommen ist, das zuvor
selbstverständlich war. Und nicht selten bedeutet ein verfrühtes Comeback (möglicherweise weil man die Mannschaft
nicht im Stich lassen will), dass chronische Beschwerden die noch nicht hundertprozentig ausgeheilte
Gelenksverletzung beerben.
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